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Lebensnetz Meditationszyklen
Meditation des Monats 20. Mai 2013 – 20. Juni 2013 – Vorgeschlagen von Marko Pogacnik und dem Lebensnetz
SICH UNSERES PFLANZENKÖRPERS BEWUSST WERDEN
Unsere Zivilisation hat eine gefährliches Muster entwickelt, das besagt, dass wir keine Wesen der Erde sind, sondern dass wir nur eine beschränkte Zeit auf diesem Planeten wohnen. Das führt dazu, dass wir uns niemals voll und ganz für die Art unserer Beziehung zum Leben des Erdenkosmos verantwortlich fühlen können, selbst wenn wir ökologisch erwacht sind.
Um uns voll mitverantwortlich für das Leben, die Gesundheit und die zukünftige Entwicklung unseres Heimatplaneten zu fühlen, müssen wir uns zuerst als Wesen der Erde erleben. Unsere Beziehung zum Reich der Tiere ist nicht ausreichend, da diese wie wir primär kosmische Wesen sind. Was uns hilft, ist unsere tief verwurzelte Beziehung mit der Pflanzenwelt wieder zu entdecken, um diesen spezifischen Aspekt von uns als verkörperte Wesen zu erfahren, dessen Ursprung im Zentrum der Erde liegt.
Die Erfahrung unseres Pflanzenaspekts führt uns dazu, dass wir uns als Wesen der Erde erleben, als einen Teil von Gaias Körper und Geist. Um das zu erleben, müssen wir zuerst die Muster der Furcht ablegen, dass wir, indem wir Wesen der Erde werden, wir unsere kreative Freiheit spiritueller Wesen verlieren. Unsinn! Die Erde ist selbst der Fokus hoher spiritueller Kräfte von Liebe und Weisheit. Die vergangenen Projektionen haben sie zu einem halbautomatischen Generator für günstige Bedingungen für das Leben degradiert.
Uns mit unserer planetaren Essenz zu identifizieren, kann in uns Friede, Stabilität und ein perfektes Umfeld für Kreativität schaffen. Das Ziel dieser Meditation ist, den (organischen) Pflanzenaspekt unserer Existenz zu stärken, der dafür verantwortlich ist, dass wir als verkörperte Wesen auftreten können.
Vielleicht ist es nicht möglich, den eigenen Pflanzenaspekt zu erfahren, wenn man kein ungetrübtes Verhältnis zu den verschiedenen Pflanzenarten hat. Daher hat die Meditation zwei Aspekte: Der eine geschieht draußen in der Natur in Verbindung mit verschiedenen Pflanzen oder auch im Inneren, durch eine imaginative Verbindung mit spezifischen Pflanzen. Der zweite Aspekt dient dazu, die Pflanze in uns selbst zu erfahren. Diese beiden Aspekte können in unterschiedlichen Weisen kombiniert werden.
Der Pfad zu Deiner Pflanzenessenz führt durch den Raum hinter Deinem Rücken. Wir nennen diesen Bereich den Kausalkörper des Menschen – den Körper der Seele während der Zeit ihrer Inkarnation. Die alten Ägypter nannten ihn „Ka“. Der Kontakt zur Essenz der Pflanze kann am besten durch den Kausalkörper am Rücken, entlang der Wirbelsäule hergestellt werden.
Suche einen Platz, wo Pflanzen sind, suche eine aus, wenn sie klein ist beuge Dich zu ihr hinunter und betrachte sie eine Weile mit Liebe. Dann bewege Dich mit Deiner Aufmerksamkeit von Deinem Herzbereich über Deine Schultern in den Bereich hinter Deinem Rücken in der Höhe Deines Herzens. Bleibe dort einige Augenblicke zentriert.
Gehe dann mit Deiner Aufmerksamkeit weiter nach unten bis in die Erde, um Dich dem Herzen der Pflanze zu nähern. Es liegt unter dem Stamm oder Stängel zwischen den Wurzeln in der Erde.
Gehe von dort hinauf in den Innenraum der Pflanze und genieße es. Sei Dir dessen bewusst, dass Du Dich nun innerhalb des Pflanzenkörpers bewegst. Erkunde seine Qualitäten und Dimensionen. Finde eine Möglichkeit, mit der Pflanze zu sprechen.
Auf diese Weise kannst Du Dich unterschiedlichen Pflanzen nähern um ihre Natur und ihre Geschenke an das Leben kennenzulernen.
Der nächste Schritt ist, die Erfahrungen des Innenlebens der Pflanzen in den Innenraum Deines eigenen Körpers zu transferieren, um Deinen eigenen Pflanzenaspekt kennenzulernen. Es ist dieser Aspekt, der uns direkt mit der Mutter und der Liebe des ewigen Lebens verbindet.
Zwei Aspekte unseres Pflanzenkörpers erscheinen wichtig: (1) hinter dem Rückgrat schwingt ein Kanal, der im Zentrum der Erde verwurzelt ist und die Qualität eines Baumes in sich trägt. (2) Hinter dem unteren Ende des Brustbeines liegt unser elementares Zentrum – der Fokus unseres elementaren Selbst. Von dort kannst Du auf die Höhe des Kehlkopfes hinaufgehen, von wo die Möglichkeit besteht, sich den Räumen des manifestierten Lebens zu öffnen.
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